Strategie "Made in China 2025" - englische Übersetzung

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Als Antwort auf Industrie 4.0 hat China 2015 seine "Made in China 2025" - Strategie formuliert. Hierin wird beschrieben, wie die Entwicklung des chinesischen Produktionssektors in den nächsten Jahrzehnten vorangetrieben werden soll, um China zum führenden Technologieanbieter zu formen.

Zur grundsätzlichen Ausrichtung gehört zum Beispiel das Schlagwort "innovationsgetrieben". China möchte die Technologieleiter möglichst aus eigener Kraft nach oben klettern und mit eigenen Innovationen die technologische Entwicklung weiter vorantreiben. Hierzu sollen unter anderem lokale Unternehmen auch auf Qualität getrimmt werden. Qualitätsparameter sollen vom Entwicklungsprozess bis hin zur Fertigung das Handeln von Unternehmen bestimmen.  Nachhaltige Entwicklung, energiesparende und umweltfreundliche Technologien und Ausrüstungen sollen den Weg hin zu einer sauberen Produktion bereiten.

Die Verlagerung von der Produktion hin zur Dienstleistung soll weiter vorangetrieben werden. Cluster und lokale Unternehmen mit wichtigen Kernkompetenzen sollen als maßgebliche Träger von Qualität und einer optimierten Effizienz identifiziert und gefördert werden.  

Ein weiterer wichtiger Baustein in dieser Strategie liegt in der Förderung von Talenten und der Verbesserung des Ausbildungssystems. Es soll ein Umfeld geschaffen werden, dass den freien Austausch von Ideen fördert und Plattformen zur Bildung von Talentschmieden bereitstellt.

Auf der Zeitschiene möchte China die Digitalisierung seiner Industrie bereits im Jahr 2020 auf ein hohes Niveau gehoben haben. Darüber hinaus soll die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie maßgeblich steigen und Energie, Materialverbrauch sowie Emissionen im Produktionsprozess signifikant sinken.

Bis 2025 soll die Qualität in der industriellen Fertigung maßgeblich verbessert sein. Darüber hinaus sollen sich  Innovations-Kapazität sowie Produktivität verbessert haben.  Spätestens bis 2035 sollen sich Energie, Materialverbrauch sowie Emissionen im Produktionsprozess internationalen Standards angenähert haben. Chinesische Unternehmen werden in ihren Sektoren durch eigene Innovationen in den Weltmärkten führend sein und entsprechende Standards setzen.  

China hat sich somit ehrgeizige Ziele gesetzt, die es wohl nur schwer ohne ausländische Unterstützung innerhalb des festgelegten Zeitrahmens erreichen kann.

Hierin können auch für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau zusätzliche Geschäftschancen liegen.

Der VDMA hat nun das originale Strategiedokument ins Englische übersetzen lassen. Darüber hinaus stellt Ihnen die IFR (International Federation of Robotics) noch eine Zusammenfassung einer Rede des Department of MIT für den chines. Roboterverband aus der World Robotics 2015 zur Verfügung. Beides können Sie hier (Login erforderlich) herunterladen.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr OIiver Wack, VDMA Außenwirtschaft, Tel: 069 6603 1444, oliver.wack@vdma.org gerne zur Verfügung.

 

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